Mensch, die Zeit der Abstimmungen bei Horst ist erst einmal zu Ende gegangen. Der Vorschlag der Hornschen Trainer-Ikone Wolfgang Wächter hat bei euch genau so wenig Anklang gefunden, wie er es wohl bei dem Urgestein und „Mr. TuS Horn Bad Meinberg“ Friedhelm „Schlingel“ Schlink gefunden haben dürfte. Trotz dieser etwas negativen Ausgangslage darf man gespannt sein, wie sich die beiden Vereine in den kommenden Jahren entwickeln werden und ob nicht doch (irgendwann) dieses Thema auf den Tisch kommen wird.
Auf den Tisch kommen musste einfach die Frage, wer ist der Lautsprecher im Land. Gut, „Brigitte“ Mira habe ich außen vor gelassen, aber bei der PR-Arbeit in den letzten Jahren hätte er ja auch spielerisch gewonnen. So „grüßt“ nun Stefan „Außenbahn“ Wirsching von der Spitze, ein Ergebnis was nicht ganz überraschend kommt.
Ganz überraschend kommt auch nicht das kommende, sommerliche Wochenende, an dem ausnahmsweise Fußball im Freizeitangebot der heimischen Kicker auftaucht. Ein kleiner Warnhinweis an dieser Stelle, es soll sommerlich und warm (!) werden und bleiben. Nicht, dass so manchem Spieler dies erst wieder auf dem Platz bewusst wird, wenn er sich wundert, dass das Atmen doch zu wünschen übrige lässt und er schon schwitzt wie ein Tier, obwohl noch nicht mal die Begrüßung stattgefunden hat. In der „Lippe-Liga“ sind die Beteiligten natürlich gespannt, wann denn nun der SV Dringenberg mal endlich Federn lässt. Der derzeitige Spitzenreiter trifft am Sonntag auf den FC Nieheim. Der „Diestelbrucher Filiale“ aus der Käse-Stadt wird mit Sicherheit so manche lippischer Daumen am Wochenende gedrückt, denn ein weiterer Dringenberger Erfolg könnte schon früh eine gewisse Langeweile in die Liga einziehen lassen, zumindest was die oberen Ränge angeht. Lippisch dominiert wird hingegen die untere Tabellenregion der Liga. Bei theoretisch bis zu 6 Absteigern kein gutes Zeichen. Zum Glück ist die Saison aber noch jung, weshalb keiner die Flinte ins Korn werfen sollte.
In diesem Sinne, kommt gut durch das Wochenende!
Euer
Horst Blankenburg
„Was waren das noch für Zeiten“, höre ich ab und an den einen oder anderen sagen, wenn es um die Zeit geht, als Günther Netzer und Co. noch als aktive Fußballer die Bundesliga beherrschten. „Das war noch Fußball“, heißt es dann, „die konnten noch kicken“ oder „eine unglaubliche Technik“. Heute stünde ja immer mehr die Athletik im Vordergrund, die Fußballer verkämen immer mehr zu Robotern, die technisch teilweise bei weitem nicht das mitbrächten, was zu Zeiten Netzers, Overaths und Beckenbauers geboten wurde. Dass es teilweise wirklich an Zeitlupentempo erinnert, mancher Fußballer aus den 70ern heute nicht mal unfallfrei Zeugwart sein könnte oder aber, dass die Deutschen im 74er WM-Finale zum Teil mehr Glück als Verstand hatten, dies wird gerne weggewischt und als nicht zutreffend abgetan.
Nun ja, wer diesen Fußball liebt und ihn trotzdem in einer modernen Fassung sehen wollte und will, der kann dieses noch bis Anfang Oktober bei einem Detmolder Vorstadt-Klub tun. Dort spielt ein junger Mann, der im letzten Jahr, gerade frisch der A-Jugend entsprungen, die Bezirksliga gehörig durcheinander wirbelte. Oder sollte ich besser sagen, er ging im wahrsten Sinne des Wortes durch so manche Abwehrreihe wie das berühmte Messer durch die Butter. Egal ob vorne drin, im Mittelfeld oder auf der 74er Libero-Position, die Gegner wurden überall getunnelt. Reicht dann doch einmal die Kraft nicht mehr, so wird der Hintern rausgestreckt und kaum hat man sich versehen, pfeift der Schiedsrichter auch schon Freistoß. Manch älterer Kiebitz dürfte feuchte Augen bekommen, wenn dieser Spieler den Platz betritt, denn technisch und vom Tempo her, erinnert er einfach jeden an die Helden vergangener Tage. Tja, wer weiß, vielleicht wird ihm in den kommenden Monaten fernab der Heimat ja die berühmte „Netzer-Matte“ wachsen, stehen würde sie ihm bestimmt. Bis dahin, alles Gute und viel Spaß und vergiss das Tunneln nicht, Philip!
Nach diesem Beitrag „in eigener Sache“ meldet sich Horst Anfang der kommenden Woche wieder zu Wort!
Euer
Horst Blankenburg
Tja, wer kennt sie nicht, die „Leisetreter“ des lippischen Fußballs, wie bspw. Horns Uwe Schwarzer oder Lemgos Stefan Wirsching. Immer mit einem Bein auf dem Spielfeld und dem anderen in den Zeitungszeilen des nächsten Tages. Nicht nur während des Spiels wird ordentlich Kapelle gemacht, auch gerne nach Spielende möchte der ein oder andere festhalten oder [...]
Tja, da hat die LZ es doch mal geschafft, jemand wirklich interessantes zu einem Interview einzuladen. Die Trainer-Ikone Wolfgang Wächter war zu Gast und durfte seine Sicht der Dinge preisgeben. Unter anderem kam hierbei auf den Tisch, was so mancher Spatz schon länger vom Dach Pfiff, eine mögliche Fusion der Hornschen Clubs vom TuS und [...]
Mensch, die Saison ist kaum einen Monat alt und schon ist wieder jede Menge passiert. Fragwürdige Schiedsrichterleistungen, unbespielbare Kunstrasenplätze, Mannschaften, die in gewissen Ligen nix verloren haben und Spieler, die es allen Kritikern zeigen. Wahnsinn. Wer dachte, dass nur in der Bundesliga und drumherum diskutiert und gequatscht werden kann, bis der Arzt kommt, wird nun [...]